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Berufsorientierung

Verbindliche Übung

Auf Grund der 1998 beschlossenen Schulorganisationsnovellen wurde "Berufsorientierung in der 7. und 8. Schulstufe" als verbindliche Übung im Lehrplan für die Allgemeine Sonderschule gesetzlich verankert. 

Berufsorientierung findet viele Ansatzpunkte in den verschiedenen Unterrichtgegenständen. Darum liegt eine integrierte Umsetzung dieser verbindlichen Übung nahe. Es soll von der persönlichen Erfahrungs- und Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler ausgegangen werden. Dabei sollen verstärkt Plan- und Rollenspiele sowie projektorientierter Unterricht in das Unterrichtsgeschehen ein­fließen. Durch eine ganzheitliche Betrachtungsweise dieser besonderen Aufgabenstellung ergeben sich eine Vielzahl von Lernfeldern und Lernmöglichkeiten, die den Schülerinnen und Schülern zu einem Entwicklungsstand verhelfen sollen, verantwortungsbewusst in die Berufswelt einsteigen und dort auch bestehen zu können.  

Der Unterricht soll Interesse an einer künftigen Berufsarbeit wecken, aber auch falsche Erwartungen richtig stellen. Die Entwicklung der Komponenten "Ichstärke" (Selbstkompetenz) und die Ausein­andersetzung mit der Berufswelt (Sach- und Methodenkompetenz) soll angestrebt werden. 

Der Berufsorientierungsunterricht wird durch die "Schülerberater und Schülerberaterinnen" ergänzt. Dies sind Lehrerinnen und Lehrer, die speziell ausgebildet sind, um Jugendliche bei ihren Bildungs- und Berufsentscheidungen zu unterstützen. Im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur werden die Richtlinien für die Ausbildung, die für Hauptschulen, Polytechnische Schulen und Sonderschulen erarbeitet, die von den Bundesländern in Zusammenarbeit mit den Pädagogischen Hochschulen umgesetzt werden. 

Wasserfarbenmalerei - Baumreihen beiderseits eines Flusses