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Community Integration Sonderpädagogik

Arbeitsgruppe Heilstättenschule

Bundesarbeits- gemeinschaft

Arbeitsgemeinschaft für Heilstättenpädagogik

1983 trafen in Graz erstmals Heilstättenlehrer/innen aus ganz Österreich zusammen, um über ihre Arbeit zu diskutieren und über die Gründung einer bundesweiten Arbeitsgemeinschaft zu beraten.

1984 wurde die oben genannte AG vom Bundesministerium für Bildung, Kunst und Kultur eingerichtet, um ein Forum für die Belange der Heilstättenlehrer/innen zu schaffen.

Heilstättenlehrer/innen sehen sich mit einer Arbeitssituation konfrontiert, die sich sonst nirgends im Schulwesen in einer derartigen Vielfalt und Komplexität präsentiert.

Das Unterrichten kranker Schulkinder im Rahmen eines Klinikums bringt höchste persönliche und fachliche Anforderungen mit sich, die den beruflichen Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit zur Aussprache besonders notwendig machen.

Aufgaben

Die bundesweite AG hat die Aufgabe, das Bundesministerium für Bildung und Frauen als Beratungsgremium für Fragen der Krankenpädagogik zu unterstützen.

Weiters übernehmen die Mitglieder der AG die Multiplikatorfunktion, indem sie alle Heilstättenlehrer/innen ihres Bundeslandes über Ausbildung, Fortbildungen, wichtige Neuerungen und die Ergebnisse der Arbeitssitzungen informieren.

Vertreter/innen aus allen Bundesländern treffen zwei mal pro Jahr zusammen, um diese Aufgaben zu erfüllen und aktuelle Anliegen zu besprechen.

Innovative Lernformen, neue Technologien, Erweiterung der Kontaktmöglichkeiten im EU-Raum, sowie die Entwicklung von Konzepten für Leitbild und Schulprogramm werden thematisiert.

Da manche Kompetenzen des Pflichtschulwesens durch die Landesausführgesetze geregelt sind, ist es in vielen Fällen schwierig, bundesweit einheitliche Regelungen in Fragen der Krankenpädagogik zu finden.

Die Mitglieder der AG beschließen gemeinsam Zeitpunkt, Standort  und Inhalte von Fortbildungsveranstaltungen, die nicht nur den nötigen Erfahrungsaustausch unter Heilstättenlehrer/innen aus ganz Österreich ermöglichen, sondern auch jene fachliche Kompetenz gewährleisten, die für die Anerkennung der Lehrperson im Krankenhausteam notwendig ist.

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