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Nahtstelle Schule/Beruf

Berufsorientierung und Berufsvor- bereitung

 

Um jungen Menschen im Prozess der Berufsfindung besser unterstützen zu können, wurde ab dem Schuljahr 1998/99 die verbindliche Übung "Berufsorientierung" auf der siebenten und achten Schulstufe eingeführt. Dies gilt sowohl für die Allgemeine Sonderschule als auch für die Haupt- und Neue Mittelschule und die Unterstufe der allgemeinbildenden höheren Schule.

Mit der Umsetzung dieser verbindlichen Übung soll zur Berufswahlreife von Jugendlichen beigetragen und deren Berufswahlentscheidung angebahnt werden.

Seit September 2001 ist es möglich, Berufsvorbereitungsklassen an Sonderschulen zu führen, die nach dem Lehrplan "Berufsvorbereitungsjahr" unterrichtet werden. Dabei sollen die vor­handenen Kompetenzen der Jugendlichen im persönlichen, theoretischen und praktischen Bereich vertieft und erweitert werden. Die Zugänge zum Arbeitsmarkt sollen dadurch er­leichtert und die Chancen vergrößert werden, einen geeigneten Arbeitsplatz zu erhalten und die damit verbundenen Anforderungen zu bewältigen.

Am Beginn des Schuljahres 2014/15 ist der neue Lehrplan für das Berufsvorbereitungsjahr in Kraft getreten – dieser findet sowohl für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Berufsvor­bereitungsklassen an Allgemeinen Sonderschulen als auch im integrativen setting an Polytech­ni­schen Schu­len Anwendung.

Eine enge Kooperation mit dem Jugendcoaching, mit den Erziehungsberechtigten und mit anderen außer­schulischen Institutionen ist am Übergang Schule – Arbeits- und Berufswelt unerlässlich.

Information, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf (IBOBB) – nähere Informationen entnehmen Sie dem Rundschreiben 17/2012

Die Schulen sind verpflichtet, ein standortbezogenes Umsetzungskonzept zu erstellen.

 

Wasserfarbenmalerei - Baumreihen beiderseits eines Flusses